Ein neues Jahr

Hallo! Schön, dass wir uns hier treffen.

 

Als allererstes wünsche ich dir ein frohes neues Jahr 2016! Ich hoffe du bist gut rübergerutsch…

 

Und womöglich hast du dir auch den einen oder anderen guten Vorsatz für dieses Jahr überlegt!?

Vielleicht mehr Sport treiben, weniger Süßes futtern oder deine wohltätige Ader raus lassen?? Was es auch sein mag, ich drücke dir fest die Daumen, dass du dran bleibst und deine Vorsätze auch in die Tat umsetzt und nicht, wie so viele, es bei den Vorsätzen belässt.

 

Ich hab mir eigentlich noch nie etwas vorgenommen fürs neue Jahr. Sondern eher alles auf mich zukommen lassen. Ab 2016 wird alles anders. Ich habe große Pläne und das, was ich in diesem Moment schreibe, ist der Anfang. Der allererste Schritt.

 

2016_Hand+Herz

Ich möchte meinen Job auf die Straße verlegen!

 

Jetzt fragst du dich vielleicht, was zum Teufel ich denn mache, das ich auf die Straße verlegen will. Und das fragst du zu Recht. Hab ich ja auch noch nicht erwähnt.

Ich bin Physiotherapeutin! Und wahrscheinlich führt das gleich zur nächsten Frage: Wie zum Teufel soll man so ein Business auf die Straße verlegen?

 

Gute Frage. Hab ich mich auch gefragt. Und du kannst dir sicher sein, dass ich nicht laut krakeelend durch die Straßen marschieren und Massage, Massage rufen werde. So stell ich mir das definitiv nicht vor.

 

Aber dann gestaltet sich das doch irgendwie ein wenig schwierig, als Physiotherapeutin von unterwegs aus zu arbeiten. Schließlich arbeitet man da am Menschen, hat seine „Stamm“-Patienten und noch jede Menge andere, eine Praxis, wo diese Patienten auch hinkommen können und macht Termine, an die man sich halten muss. Stimmt.

 

Das geht natürlich nicht, wenn man unterwegs ist. Deshalb ist meine Idee, mein Experiment für 2016, nicht mehr als Physiotherapeutin vor Ort zu arbeiten, sondern unterstützend über meine Online-Plattform, den Körperblog.

 

Denn wenn wir mal ehrlich sind, wenn man eine oder mehrere Übungen, Techniken oder Ratschläge von seinem Physio bekommen hat, sind diese Dinge in den meisten Fällen bereits wieder vergessen, sobald man die Praxis verlassen hat.

Und das ist gar nicht verwunderlich. Denn um sich etwas einzuprägen, braucht es viele Wiederholungen oder man muss es sich aufschreiben. Und wer doch etwas behalten hat, ist möglicherweise unsicher, ob die Übung richtig ausgeführt wird, worauf zu achten ist oder wieviele Wiederholungen und wie oft man das Ganze machen soll. Und wozu die Übung gut ist, das wissen tatsächlich die Wenigsten.

 

Das muss aber nicht so sein! 

 

Leider hat man als Physio im Praxisbetrieb meist viel zu wenig Zeit, nämlich genau 15-20 Minuten, um einen kurzen Befund zu erheben (den Patienten zu fragen, wie es ihm geht und ob sein Problem sich schon verbessert hat), zu entscheiden was in dieser Therapieeinheit gemacht wird, den Patienten sich ausziehen zu lassen, eine Behandlung durchzuführen, passende Übungen zu zeigen und diese auch ein paarmal zu wiederholen, damit der Patient bis daheim nicht wieder alles vergessen hat.

Da haben große Erklärungen, wofür das ganze dann noch gut ist, überhaupt keinen Platz.

 

Aber genau da komme ich ins Spiel. Ich kann dir helfen, die Fragen zu deinem Heimübungsprogramm zu klären. Ich kann dir Tipps geben, welche Techniken dir möglicherweise helfen und wozu sie gut sind. Und ich kann dir erklären wofür du das ganze machst, sprich wofür die einzelnen Übungen gut sind.

 

Meine Vision einer Community, die sich austauscht und gegenseitig unterstützt.

 

Im Idealfall wünsche ich mir hier eine Community mit regem Austausch über Dinge, die am besten helfen. Eben ein Austausch von Wissen, damit du weißt was du für deinen Körper tun kannst und warum.

Damit du nicht mehr ganz so abhängig bist von Ärzten, die keine Rezepte ausstellen wollen oder können, von den wenigen Minuten Therapie oder von der Notwendigkeit, alles aufzuschreiben, weil es sonst wieder vergessen wird.

 

Ob das funktioniert? Weiß ich noch nicht. Ich werde jedenfalls alles geben um dir bei deinen körperlichen Beschwerden eine Hilfestellung zu sein, dich an die Hand zu nehmen um den riesigen Schweinehund zu überwinden, dir die Sicherheit geben, dass du nichts falsch machst und dir das Wissen für deinen eigenen Körper geben um selbst entscheiden zu können, was gut für dich ist und was nicht.

 

Es ist eine Idee, ein Experiment, und ich bin gespannt, wohin es führen wird. Soviel zu meinen Vorsätzen für 2016: Ich möchte meinen Körperblog aufbauen und freue mich wenn du dabei bist und mir Feedback gibst.

 

Macht diese Idee Sinn für dich? Oder klingt das in deinen Ohren eher absurd, als Physiotherapeutin von unterwegs aus zu arbeiten?

 

Welche Themen rund um deinen Körper und körperliche Beschwerden interessieren dich?

 

Was wolltest du schon immer mal wissen, hast aber noch nie danach fragen können (weil dein Physio keine Zeit für solche Fragen hat)?

 

 

Hier kannst du alles raus lassen, was dich brennend interessiert. 

 

Ach so, warum das Ganze eigentlich? Was soll das überhaupt? Warum lasse ich mich nicht irgendwo nieder und arbeite dort in einer Praxis oder eröffne meine eigene?

 

Das kann ich dir sagen, wobei ich hier nur die Kurzversion verfassen möchte. Es gibt nämlich jede Menge Gründe dafür. Aber der größte und wichtigste ist aktuell, dass ich die Welt sehen will. Mir reichen die paar Wochen Urlaub im Jahr nicht um alles sehen zu können, was sich auf meiner Löffelliste angesammelt hat.

So viele Orte, die ich sehen möchte und so viele Dinge, die ich tun oder erleben möchte stehen darauf, dass ein Leben (mit einem normalen 9 to 5-Job) gar nicht ausreichen würde.

 

Also kann ich die Füße nicht stillhalten, will aber dafür auch nicht meinen Job als Physiotherapeutin aufgeben müssen. Ich will dir und all den anderen da draußen helfen und als Ansprechpartner da sein. Und dafür gibt es von nun an den Körperblog!

Ich freue mich, wenn du dabei bist und mir folgst.

 

Rein mit deiner Meinung über mein Experiment in die Kommentare…

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